Kommission 2: Lehr- und Trainerkommission
Peter Richarz
DRS Referat Klinik, Lehre und Breitensport
BUK Hamburg
Bergedorfer Straße 10
21033 Hamburg

Fachbereich kooperiert mit ccc-Software

Die Lehr- und Trainerkommission (LTK) und die Nationalteams haben in Abstimmung mit dem Fachbereich Rollstuhlbasketball die Software utilius coachassist und vs der Firma ccc-Software angeschafft.
Mit dieser Video- und Zeichensoftware kann das Spielgeschehen aufgezeichnet und
anschließend analysiert werden, Spielzüge können grafisch dargestellt und mit Text- bzw. Bildmaterial
aufgefüllt werden. Die Software kann durch einen Kooperationsvertrag zwischen ccc-Software und dem Fachbereich Rollstuhlbasketball auch von Mitgliedern des DRS zu günstigen Bedingungen erworben werden.

Auskünfte dazu über Friedrich Pollmann, Brehmstrasse 13, 50735 Köln, Tel. 0221 - 691 08 30, Email: pollmann02@aol.com

Infomaterial zur Software utilius und coachassist von ccc-Software
Infoflyer utilius coachassist
Infoflyer utlius vs
Information zu utilius coachassist für den DRS
Information zu utlius vs für den DRS

Produkthomepage des Pakets utilius (externer Link)

Trainerfortbildung des HBV: Über 30 TrainerInnen bilden sich zu den Themen Kinderbasketball und Rollstuhlbasketball fort.

Mitte September fand in der Trainingshalle der Deutsche Bank Skyliners, Basketballcity Mainhatten, eine Trainerfortbildung für D- und C-Lizenz-Trainer des Hessischen Basketball Verbands statt. Die große Anzahl an Teilnehmern spiegelt das große Interesse der TrainerInnen im HBV an der von der Lehr- und Trainerkommission ausgewählten Thematik Kinderbasketball wieder. Als erstem Landesverband ist es auch gelungen, die beim Verbandstag im April dieses Jahres vereinbarte Kooperation zwischen HBV und Rollstuhlbasketballverband zeitnah mit Leben zu füllen.

Hans Dieter Groll (Lehrreferent Rollstuhlbasketball) informierte über das Reglement des Rollstuhlbasketballs. Anlässlich der zeitgleich stattfindenden Paralympics in Beijing zeigte er die Unterschiede zwischen Rollstuhl- und Fußgängerbasketball in Technik und Taktik auf. Für viele TrainerInnen war es der erste Kontakt mit Rollstuhlbasketball, was die große Anzahl an interessierten Fragen bewies. In vier, von Hans Dieter Groll mitgebrachten, Sportrollstühlen konnten die Teilnehmer die Sportart praktisch ausprobieren. Es wurden Korbleger, eins-gegen-eins und Pick & Roll Situationen mit den Rollstühlen nachgestellt. Wie so oft sieht alles immer leichter aus als es in Wirklichkeit ist! Hans Dieter Groll stand mit Tipps und Tricks den Teilnehmern zur Seite, welche interessiert neue Erfahrungen machten.
Die LTK ist bereit Themenvorschläge von Vereinen aufzunehmen und in Sitzungen zu diskutieren. Es werden auch immer Ausrichter für Trainerfortbildungen gesucht. Die LTK unterstützt den Ausrichter, bei Stellung von Halle und Demoteam, mit kostenlosen Teilnahmen und Referenten. Weitere Infos bei HBV-Lehrreferent Helmut Wolf.

Helmut Wolf (Vorsitzender der Lehr- und Trainerkommission): „Es freut mich, dass so viele TrainerInnen die Fortbildung besucht haben. Es zeigt den enormen Bedarf an Weiterbildung in diesem Sektor. Die LTK hat dies erkannt und wird weitere Maßnahmen zur Förderung diskutieren. Ich möchte mich besonders bei den Referenten Hans Dieter Groll für den Einblick und neue Erfahrungen im Rollstuhlbasketball und Dr. Christian Simon für die wissenschaftlich fundierte Übungsvielfalt bedanken. Beide haben durch ihre Fachkompetenz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

DBB-Qualifizierungsinitiative und Aktion "be a coach" offen für alle Basketballvereine!

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat mit seiner Bundesakademie ein Pilotprojekt als Angebot für alle Basketball-Vereine, -Kreise und –Verbände entwickelt, das auch für den Rolli-Bereich anwendbar ist. Das Projekt "Initiative zur Betreuerqualifikation" verfolgt das Ziel, Betreuer für den Mini- und Jugendbereich auszubilden und weiterzuqualifizieren. Die Zielgruppe sind Eltern, Lehrer und Schüler, die als Betreuer qualifiziert werden sollen. An solchen Veranstaltungen können auch Mitglieder der Vereine des Fachbereichs teilnehmen.
Hier können Sie mehr erfahren...

Information der Kommission Lehrwesen vom 28.02.2008
Anerkennung von Fortbildungsmaßnahmen

Nachdem zwischen dem DRS/Fachbereich und dem DBB mit seinen Landesverbänden eine Kooperation für das Gebiet der Aus- und Fortbildung von Trainern vereinbart worden ist, können nunmehr gegenseitig potenzielle Kandidaten beider Organisationsbereiche offiziell an den entsprechenden Maßnahmen teilnehmen. Die Modalitäten dazu werden in nächster Zeit ausgearbeitet und soweit erforderlich veröffentlicht.

Diese Kooperationsvereinbarung kann aber aus organisatorischen Gründen erst ab 2009 in vollem Umfang wirksam werden. Für die Übergangszeit gilt noch die bisherigen Regelung, die nachfolgend aufgeführt ist:

Die Vorhaben müssen noch von der Kommission ausdrücklich genehmigt werden und zwar vor Beginn einer Maßnahme. Es gilt auch noch, solange die Kommission eigene Termine anbietet, kann mit einer Genehmigung nur in Ausnahmefällen gerechnet werden.

Die Vereinsverantwortlichen sind weiterhin aufgefordert, auf solche Vorhaben und die Regelung zu achten. Denn u. U. haben sie keine Trainer mit gültiger Lizenz und müssen dann kostenpflichtig eine Übergangslizenz erwerben.

Bei Veranstaltungen, die als Fortbildung zur Verlängerung der Geltungsdauer einer Trainerlizenz angerechnet werden sollen, ist folgendes zu beachten:

  1. Veranstaltungen der Kommission Lehrwesen, mit dem Lehrinhalt zum Zweck der Fortbildung gelten obligatorisch als solche.
  2. Veranstaltungen anderer Organisationseinheiten können nur dann anerkannt werden, wenn die Lehrinhalte von der Kommission als für die Fortbildung geeignet befunden und die Anerkennung vor Beginn ausdrücklich zugesagt worden ist.
  3. Lehrinhalte müssen, um als Fortbildungsmaßnahme anerkannt zu werden, auch als Unterrichtsmaterial für Rollstuhlbasketball gelten können und in praktischer Umsetzung dort anwendbar sein.
  4. Veranstaltungen anderer Organisationseinheiten dürfen nicht in Konkurrenz zu denen der Kommission stehen.

Modifizierte Form der Fortbildung von Trainern
für Rollstuhlbasketball

Die Kommission Lehrwesen hat eine modifizierte Form der Fortbildung von Trainern entwickelt, die sich an den Wünschen potentieller Teilnehmer für eine und den Vorstellungen der Kommission von einer Fortbildung orientiert. Dabei ist die jetzt entwickelte Form der Fortbildung ein Kompromiss zwischen dem was nötig wäre und dem was möglich ist.

Seit einigen Jahren werden durch Förderprogramme u. a. TryOuts, Jugendcamps, Talentsichtung auf Länderebene in den Landesverbänden, intensive Anstrengungen unternommen, qualitativ Nachwuchs für Rollstuhlbasketball zu gewinnen. Neuerdings sollen auch durch ein Schulprogramm Jugendliche an den Rollstuhlsport und speziell an Rollstuhlbasketball herangeführt werden. Außerdem wird verstärkt angestrebt Frischverletzte in Unfall- und Reha-Kliniken anzusprechen, um sie für den Rollstuhlsport zu interessieren. Alle diese Vorhaben sind daran ausgerichtet, potentiellen Nachwuchs für die Vereine zu gewinnen. An einigen dieser Maßnahmen sind Mitglieder der Kommission Lehrwesen nicht unerheblich an Planung und Durchführung beteiligt.
Wenn also schon auf solch vielerlei Weise Anstrengungen unternommen werden, um Nachwuchs in jeder Form und auf allen Ebenen zu gewinnen, dann muss auch die Aus- und Fortbildung von Trainern adäquat dazu intensiviert werden. Nur so kann dieser Nachwuchs auch gehalten und qualifiziert trainiert werden.
Das Eine bedingt das Andere!

Die Verpflichtung von in der Ausbildung mehr oder weniger fertigen, spielstarken Spielern durch Spitzenvereine, ist kurzfristig eine Möglichkeit aktuellen Bedarf zu befriedigen, führt aber langfristig dazu, die Förderung und Ausbildung des eigenen Nachwuchses zu vernachlässigen. Hinzukommt aber auch noch, dass sich durch eine Konzentration von starken Spielern auf nur wenige Mannschaften, der Abstand im Spielniveau zwischen diesen und den übrigen Mannschaften vergrößert.
Im Schiedsrichterwesen hat schon längst eine Anpassung an das gehobene Spielniveau stattgefunden, warum soll das nicht auch in der Traineraus- und vor allem in der Trainerfortbildung geschehen?
In der Lehrkommission gibt es lange schon konkrete Vorstellungen darüber, wie zeitlich und inhaltlich eine Fortbildung stattfinden sollte. Die Lehrinhalte für die Ausbildung wurden vor kurzem noch modifiziert. Für die Trainerfortbildung gab und gibt es aber bisher nichts Vergleichbares.
Also wird es jetzt geschaffen.

Fortbilden im Sinne des Wortes bedeutet auch, weiterentwickeln.
Wenn das also das Ziel ist, sein soll, dann muss auch in diesem Sinne gehandelt werden.
Nach der Lehrordnung gehört es zu den Aufgaben der Lehrkommission neben der Planung, Durchführung und Verwaltung von Aus- und Fortbildungslehrgängen, auch Lehrinhalte für die Aus- und Fortbildung von Trainern ständig zu aktualisieren. Danach kann die Kommission regeln, wie Fortbildungsveranstaltungen gestaltet und durchgeführt werden. Aktualisieren bedeutet, etwas den erkannten Gegebenheiten anpassen, heißt Neuerungen erkennen, sie zu berücksichtigen und ggf. zu verwenden.
Planen und Durchführen beinhalten auch Gestaltung.

Die Trainerausbildung ist etwas Grundlegendes.
Die Fortbildung soll das Grundlegende weiterentwickeln, verstärken.

Wenn also erkannt worden ist, dass die bisherige Fortbildung zeitlich zu kurz ist, die Inhalte nicht ausreichend sind, um qualitativ zu lehren, dann sind Dauer und Inhalte entsprechend anzupassen.
In der modifizierten und aktuellen Form einer Fortbildungsmaßnahme beträgt die Dauer eines Lehrwochenendes 20 UE.

Der Beginn ist auf Samstagmorgen 08:00 Uhr und das Ende auf Sonntagmittag 13:30 Uhr festgelegt. Der Freitag ist Anreisetag. Damit ist gewährleistet, dass pünktlich begonnen werden kann.
Die 20 UE werden aufgeteilt in einen Pflichtbereich mit ca. 13 UE und in einen Bereich für Wunschthemen mit ca. 7 UE. Die zugeordneten UEen variieren je nach Thema.
Das Thema für den Pflichtteil wird von der Kommission bestimmt. Das Wunschthema ist das am Häufigsten gewählte Thema aus einer veröffentlichten Themenliste.

Die ursprüngliche Neuplanung, die auch zum Teil schon veröffentlicht worden war, ist damit hinfällig. Es hat sich herausgestellt, dass sie materiell und personell nicht verwirklicht werden konnte.

Die Kommission Lehrwesen ist davon überzeugt, dass sich durch diese modifizierte Fortbildung das allgemeine Niveau der Traineraus- und Fortbildung anheben lässt und damit langfristig eine verbesserte Ausbildung der Spieler erreicht wird.

Friedrich Pollmann
Vorsitzender Kommission Lehrwesen

 

CC

News:

Kooperation mit dem DBB
Der DBB und der DRS/FB RBB haben eine Kooperations-vereinbarung für das Gebiet der Traineraus- und fortbildung beschlossen. Künftig können potenzielle Kandidaten an den jeweiligen Veranstaltungen problemlos teilnehmen. Wie das im Detail aussehen wird, muss noch ausgearbeitet werden.
Es ist vorgesehen, die Vereinbarung ab 2009 in vollem Umfang wirksam werden zu lassen.


Die Hinweise zum Erwerb und zur Verlängerung der Gültigkeit von Lizenzen wurden modifiziert und neu strukturiert. Siehe "Hinweise"