Damen-Sommer-Cup 2010 in Berlin am 28. und 29. August in Berlin
Vom 28. bis 29. August laden Spielleiterin Julia Pfeiffer und der RSC Berlin Mädels und Frauen jeden Alters zur zweiten Auflage des Sommercups in die Bundeshauptstadt. Wie bereits im vergangenen Jahr können sich zu dem Turnier komplette Mannschaften aber auch einzelne Spielerinnen melden. Spielleiterin Julia Pfeiffer „Wir wollen möglichst vielen die Chance geben bei diesem europaweit einmaligen Damenevent dabei zu sein! Eventuell werden wir dieses Jahr auch erstmals eine ausländische Mannschaft mit dabei haben!“
Mit dem RSC Berlin konnte schon das zweite Jahr in Folge ein erfahrener Partner für den Sommercup gewonnen werden. RSC Vorsitzender Jörg Albers „Nach dem wir letztes Jahr alle Kinderkrankheiten ausgestanden haben, wollen wir den Berliner Sommercup zu einer festen Einrichtung werden lassen und so auch kompletten Anfängerinnen einen Platz zum Ausprobieren bieten.“
Anmeldungen zum Sommercup können ab sofort laut Ausschreibung an Ligaleiterin Julia Pfeiffer abgegeben werden. Das Meldegeld beträgt 15 Euro pro Person, inklusive Verpflegung. Kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden.
Ausschreibung: Download (PDF)
Anmeldung: Download (RTF für Word/OpenOffice etc.)
Damen-Sommer-Cup 2009:
SV reha Augsburg holt den Titel nach Bayern
Zur zweiten Auflage des Sommer-Cups waren neben den Hauptstadt-Basketballerinnen
auch Teams aus Augsburg und Hamburg sowie zahlreiche Einzelspielerinnen
angereist. Den Cup mit nach Hause nehmen durfte schließlich
das Team mit der weitesten Anreise: Der SV reha Augsburg.
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Sommerliga 2008
Sommerliga der Frauen 2008: Nach anfänglichen
Startschwierigkeiten eine Klasse für sich
„Es war ein wirklich toller Tag. Alle hatten mächtig
Spaß und es gab gute Spiele zu sehen“ schwärmte
die Spielleiterin der Sommerliga (Rollstuhlbasketball) Inga Orlowski
von den Nusse Rams über das in Würzburg abgehaltene
Turnier für Mädchen und Frauen. Dabei sollte es eigentlich
noch eine durchaus größere Sache werden, sah die offizielle
Ausschreibung doch einen deutschlandweiten Ligabetrieb für
Nachwuchsspielerinnen über die Sommermonate für die
Frauen vor. Die Planungen liefen bereits seit Monaten, doch wie
so oft bei neuen Sachen gibt es gewisse Anlaufschwierigkeiten
zu überwinden. „Das kennen wir und schockt uns nicht“
gab Frauenreferentin Ann-Katrin Gesellnsetter mit einem Lächeln
im Gesicht an. Denn schließlich habe man mit Günter
Vogel von der Firma Meyra und weiteren unterstützenden Sponsoren
wie dem Haus am Rheinsberg, den Unternehmen Astra und Schwalbe,
sowie einem Fachverband, der um die Bedeutung der Mädchen
und Damen weiß, genügend Rückhalt, um aus der
nicht vor allzu langer Zeit geborenen Idee in naher Zukunft eine
etablierte Veranstaltung werden zu lassen.
Dass es aber bereits in diesem Jahr großartigen Sport zu
sehen gab, zeigten die Damen und Mädchen in vier Teams, die
sich im fairen Spiel nichts zu schenken hatten. Gespielt wurde
zunächst in zwei Gruppen, die jeweils von zwei Männermannschaften
aus Würzburg und Amberg ergänzt wurden. „Das gibt
der Veranstaltung eine gewisse Würze“ meinte Gerd Herold,
der mit seinem Ausrichterteam hervorragende Arbeit leistete und
dafür sorgte, das alles reibungslos klappte.
Während die Partie Würzburg gegen den RSC Köln
mehr als deutlich für den Gastgeber ausfiel, ging es bereits
zu Beginn des Turniers im Spiel USC München gegen RTB Uni
Bochum spannend zu. Die Führung wechselte regelmäßig
und vor allem die quirlige 2-Punkte Spielerin Ann-Katrin Gesellnsetter
sorgte für Treffer aus der zweiten Reihe. Doch die Spielerinnen
aus Bayern um Coach Dominik Brandl hatten am Ende verdient das
Glück auf ihrer Seite und entschieden die Partie mit 22:21.
Gegen die beiden Männerteams zeigten die Damen guten Basketball,
und so mancher Gegner schien von der Gegenwehr der Frauen überrascht.
Im Halbfinale machte es Bochum gegen das Team aus Würzburg
wieder spannend. Der arme Trainer Roger Packmohr bekam an diesem
Tag so manches graue Haar (mehr) auf seinem Kopf, hatte er doch
seine Damen auf Sieg eingeschworen und so kam es letztlich auch.
Der Einzug ins Finale gelang – mit wieder nur einem Punkt
Vorsprung.
Der RSC Köln erlebte zu den Vorrundenspielen einen kräftigen
Aufwind. Schöne Kombinationen und heraus gespielte Körbe
– vor allem durch die nun gut aufgelegte Centerin Juliane
Wünsch – sorgten für einen überraschenden
Sieg im zweiten Halbfinale gegen den USC München.
Das Spiel der Münchnerin hatte Kraft gekostet und so unterlagen
die engagierten Bayerinnen im Spiel um Platz 3 dem erfahrenen
Team aus Würzburg um die ehemaligen Nationalspielerinnen
Andrea Ehrenfels, Claudia Müller und Anja Janusch am Ende
deutlich.
Das Überraschungsteam im Finale war jedoch eindeutig der
RSC Köln. Die Damen vom Rhein suchten ihre Aussenseiterchance
und griffen sofort an. Neben einer guten Verteidigung hatten die
Kölnerin auch noch das Glück auf ihrer Seite, denn für
die Bochumer schien der Korb das eine oder andere Mal fast zugenagelt.
Die von Beginn an vorhandene Führung wurde durch die Kölnerinnen
beständig ausgebaut und als dann die Schlusssirene kam, konnten
sie es kaum glauben: Sie hatten die RTB Uni Bochum mit 26:19 geschlagen
und waren der verdiente Sieger beim ersten Frauen-Sommer Cup!
Für
einen stimmungsvollen Ausklang im Anschluss an die Siegerehrung
an diesem Tag sorgte ein gemeinsames Abendessen mit einem leckeren
italienischen Buffet. Danach traten einige die Rückreise
an, doch die richtig hart Gesottenen machten es sich noch einmal
auf ihren Isomatten, Luftmatratzen und Schlafsäcken in der
Halle gemütlich und konnten trotz der ungewohnten Umgebung
sicherlich gut und tief schlafen!
Für das kommende Jahr ist die Sommerliga natürlich
wieder eingeplant. „Ich hoffe aufgrund des Erfolges von
diesem Wochenende auf eine größere Resonanz im nächsten
Jahr“, so die Spielleiterin Inga Orlowski, „denn es
ist gerade für die Nachwuchsspielerin einfach eine tolle
Gelegenheit möglichst viel Spielpraxis zu sammeln und dabei
jede Menge Spaß zu haben!“
Gez. Inga Orlowski
Aufgepasst: Die Sommerliga 2008 der
Damen steht in den Startlöchern!
Nach etwa einem Jahr Vorbereitung soll es nun endlich losgehen:
Das Konzept für die Sommerliga der Damen (Rollstuhlbasketball)
steht und muss nun nur noch mit Leben gefüllt werden.
Geplant sind zwei Gruppenspieltage in den noch
aufzuteilenden Regionen am 21./22.07.2008 und 05./06.07.2008
sowie eine Art „Final-Four“ am 20.
September 2008 in Würzburg, bei dem die Regionssieger
die beste Mannschaft unter sich ausmachen.
„Wir möchten mit dieser Idee den vielen verschiedenen
Förderprogrammen und der tollen Arbeit im Bereich des Mädchen-
und Damenrollstuhlbasketballs in den vergangenen Jahren Rechnung
tragen“ erklärt die Spielleiterin Inga Orlowski und
schwärmt weiter „es geht hierbei nicht um den Spitzensport,
sondern darum, möglichst viele Mädchen und Frauen im
Breitensportbereich an den Punktspielbetrieb heranzuführen
und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich untereinander zu
messen“.

Zufriedene Gesichter: Das Planungsforum Frauen-Sommerliga nach
Abschluss der Beratungen.
Die Sommerliga hat bereits im Vorfeld hohe Wellen geschlagen. Mit
der Verbreitung des Konzeptes haben sich immer mehr Interessierte
gemeldet. So war es auch kein Problem, für die einzelnen Länder
qualifizierte Ansprechpartner zu finden, die u.a. bei der Suche
nach Mitspielerinnen behilflich sein und so die Sommerliga weiter
nach vorne treiben werden.
Nun geht es darum, dass sich möglichst viele Mädchen
und Damen aus den unterschiedlichsten Vereinen der verschiedenen
Regionen zusammen finden, die miteinander Basketball spielen wollen.
Wer Fragen hat, das Konzept haben möchte oder einfach nur
wissen möchte, wer „sein“ Ansprechpartner ist,
meldet sich bitte bei der Spielleiterin Inga Orlowski (Amselweg
5, 23881 Breitenfelde, Tel.: 04542/ 827 387, Inga.Orlowski@t-online.de).