Damen-Sommercup 2009 am 8./9.8. in Berlin:
SV Reha Augsburg holt den Cup nach Bayern!

In diesem Jahr war der Sommercup zum ersten Mal in der Haupstadt zu Gast. Und mit dem RSC Berlin konnte Spielleiterin Julia Pfeiffer einen erfahrenen Partner an Land ziehen. Entsprechend der Erwartungen erwartete die 25 angereisten Spielerinnen eine tolle Kulisse und Atmosphäre zum Wohlfühlen. Und schon jetzt steht fest - gerne wieder! Aber dazu später!

Neben dem Team des Gastgeber waren der HSV und der SV Reha Augsburg angereist- zudem fanden noch vier mutige Einzelspielerinnen den Weg in die Peter –Ustinov Halle in Berlin.

Und gerade dieses Team sollte noch für Furore beim Cup sorgen. Bereits zur Halbzeitpause des ersten Spiels wurde der Teamname von „ Team 4“ in „ Die Fantastischen Vier“ umbenannt. Mit Tatkräftiger Unterstützung von spielwütigen Mädels der pausierenden Teams ereichten die vier zuletzt sogar das Finale.

Während das bayrische Damenteam schon im Vorjahr am Sommer Cup teilnahm, war es für das traditionsreiche Damenteam des Hamburger SV Premiere. Spielertrainerin Heidi Kirste reiste dabei mit einer hoch motivierten, jungen Truppe in die Hauptstadt und verzichtete dabei gänzlich auf die Hamburger Routiniers wie Annette Kahl. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der weiblichen Nachwuchsarbeit, sahen trotzdem alle die Hanseatinnen schon im Endspiel.

Bereits in einem sehr spannenden Vorrunden Spiel gegen den SV Reha Augsburg machte es sich aber bemerkbar, dass die Hamburgerinnen nur zu sechst angereist waren und im Centerbereich keine Wechselmöglichkeit besaßen. Am Ende reichte es, für einen gut spielenden HSV, obwohl man technisch und fahrerisch den anderen Teams überlegen war, überraschender Weise nicht zur Finalteilnahme.

Überraschend stark präsentierte sich der Gastgeber. Obwohl man bisher noch nie als reines RSC Damenteam zusammengespielt hatte gingen die Hauptstädterinnen motiviert und voller Selbstvertrauen in das erste Spiel. Nach 30 Minuten Spannung unterlag man mit nur 3 Punkten dem späteren Turniersieger aus Augsburg. Beflügelt von dieser Leistung spielten die Berlinerinnen das Turnier souverän zu Ende, dass sie letztendlich nicht im Finale standen war nur dem fehlenden Glück im Abschluss zuzuschreiben.

Gewinner des 2. Damen Sommer Cups war der SV Reha Augsburg. Die Fuggerstädterinnen reisten mit vielen bekannten Gesichtern aber auch zwei komplett neuen Spielerinnen an. Das Trainergespann Brandl/Schmelzer überzeugte sowohl auf, wie auch außerhalb, des Spielfeldes durch gelungenes Teamwork.

Neben den Spielen gab es natürlich auch noch Rahmenprogramm. So fand am Samstagmittag ein Freiwurfwettbewerb statt. Das sie, trotz des doch noch ungewohnten Damenballes, souverän von der Linie treffen, bewiesen vor allem Maria Barone, Melanie Böhm, Semiha Cakir, Heidi Kirste und Yasmin Sommer. Sie alle qualifizierten sich mit zwei (oder mehr) Treffern (von vier Würfen) für die Finalrunde. Am Ende zeigte Heidi Kirste die besten Nerven und gewann den Wettbewerb.

Nachdem man in sechs sehr spannenden und zugleich aber auch sehr fairen Vorrundenspielen die Finalteilnehmer ermittelt hatte, ließ man den Samstag in gemütlicher Runde am Grill ausklingen.

Am Sonntag wurde erstmals in der Geschichte des Deutschen Damenrollstuhlbasketball ein Allstar Game ausgetragen. In Anlehnung an die NBA spielten die Mädels Ost gegen West. Ausschlaggebend für die Nominierung war jedoch nicht die spielerische Leistung, sondern vielmehr die Tatsache was die Spielerin sonst noch zum Team beiträgt. So setzten sich die Teams aus „Trainingsweltmeistern“, „Organisationstalenten“, „Gute-Laune-Verbreitern“, „Spitzenköchen“ und ähnlichem zusammen.

Für das Team Ost wurden vom RSC Berlin nominiert: Jana Bucke, Andre Mehwald-Skutnik, Semiha Cakir. „Die fantastischen Vier“ ergänzten den Kader mit Nadine Bollgehn, Marit Preuß und Mirja Thonke. In einem spannenden Spiel unterlagen sie knapp den „West Mädels“ (Lillemor Köper, Anja Weberling, Juliane Wünsch (alle HSV), Julia Pfeiffer, Natalie Simanowski und Simona Zeeb (SV reha Augsburg))

Noch vor der Teilnehmerehrung verkündete der RSC Berlin auch 2010 wieder als Ausrichter des Sommercups zu fungieren (Termin wird Ende September 2009 bekanntgegeben)

So, und wer jetzt Lust bekommen dann auch mitzuspielen der meldet sich unter julia.pfeiffer11@gmx.de

Die fantastischen Vier“ Nadine Bollgehn (Nusse Rams), Marit Preuß (Alba Berlin), Mirja Thonke und Franka Johanning (beide SGH Berlin).

HSV Lara van Haaren, Heidi Kirste, Lillemor Köper, Andrea Seyrl, Anja Weberling und Juliane Wünsch. Trainerin: Heidi Kirste

SV reha Augsburg Maria Barone, Alexandra Bayer, Stefanie Haberl, Johanna Kienast, Julia Pfeiffer, Dorothea Prang, Natalie Simanowski und Simona Zeeb

Trainer: Dominik Brandl und Rainer Schmelzer

RSC Berlin:Melanie Böhm, Jana Bucke, Semiha Cakir, Kathrin Heyder, Anna Jackowski, Andrea Mehwald-Skutnik und Yasmin Sommer. Trainer: Hans-Jürgen Wenk und Denes Tuschke
Geleitet wurden die Spiele von Jörg Albers, Stephan Detgen, Julia Pfeiffer und Adnan Souleimann. Zum Schiedsrichter des Turniers wurde Stephan Detgen gewählt.
Fotos der Veranstaltung sind zusehen unter:

http://www.sgh-berlin.de/galerien/robaba/turniere/rsc/damen_sommer_cup/2009-08-08_09/ (zuletzt besucht: 21.08.09)

Was gibts hier sonst noch?

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Damen-Sommercup

8. / 9. Juni 2009 in Berlin

 Spielleitung: Julia Pfeiffer