02.04.2012

RSV Lahn-Dill ist neuer deutscher Rekord-Pokalsieger

DRS-Pokalsieger 2012: Der RSV Lahn-Dill.

Harter Pokalfight zwischen den beiden Nationalspielern Sebastian Magenheim (USC München, rot) und Thomas Böhme (RSV Lahn-Dill, blau). Fotos: Armin Diekmann.

3.000 Besucher erleben Final Four um den DRS-Pokal in Wetzlar

Der alte und neue Deutsche Pokalsieger heißt RSV Lahn-Dill. Im Rahmen des Final Four in Wetzlar sicherte sich der Gastgeber mit 71:45-Finalerfolg über den USC München zum neunten Mal in der Vereinsgeschichte den DRS-Pokal und stellte damit einen neuen Rekord in diesem Wettbewerb auf. Im kleinen Finale bezwang das Oettinger RSB Team Thüringen den RSC-Rollis Zwickau mit 72:71 und sicherte sich Rang drei.

Rund 3.000 Besuchern strömten in die Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle, um die vier besten Teams dieser Saison vor Ort zu beobachten. In den beiden Halbfinalbegegnungen am Samstag sicherten sich zunächst die Bayern durch einen 50:39-Erfolg über Thüringen das Finalticket, ehe auch der Lokalmatador aus Hessen mit einem 68:47 Sieg über die Sachsen in das 28. Endspiel um den DRS-Pokal einziehen konnte.

Am Sonntag sahen die Rollstuhlbasketball-Fans dann zunächst ein hochdramatisches Spiel um Platz, das der Weißrusse Aliaksandr Halouski erst vier Sekunden vor der Schlusssirene für das Oettinger RSB Team Thüringen entscheiden konnte. Im Endspiel dominierte dann der alte und neue Pokalsieger von Beginn an, so dass nach vierzig gutklassigen Spielminuten DRS-Vizepräsident Rollstuhlbasketball, Werner Otto, und Wetzlars Bürgermeister Manfred Wagner RSV-Kapitän Joey Johnson den DRS-Pokal an den jubelnden Sieger übergeben konnte. Neben den Medaillen für die Teams wurde in allen Spielen des Wochenendes auch der erstmals vergebene LoFric Award an den Spieler des Matches verliehen.

Final Four im Stenogramm

Halbfinale 1:

USC München – RSB Team Thüringen  50:39 (14:10/22:17/34:27)

LoFric Award: Ben Döring (USC München)

München: Ben Döring (24), Benjamin Ryklin (14), Sebastian Magenheim (8), Markus Haberkorn (4), Florian Fischer, Florian Mach, Uli Schmölz, Markus Wastian, Johanna Welin, Sercan Ismail (n.e.), Nu Nguyen-Thi (n.e.).

Thüringen: Joakim Linden (16), Taz Capasso (8), Teemu Partanen (8), Diana Dadzite (4), Jens-Eike Albrecht (2), Aliaksandr Halouski (1), Sebastian Cleem (n.e.), Marco Pompe (n.e.), Ronny Steidl (n.e.).

Halbfinale 2:

RSV Lahn-Dill – RSC-Rollis Zwickau  68:47

LoFric Award: Michael Paye (RSV Lahn-Dill)

Lahn-Dill: Michael Paye (27), Dirk Köhler (11), Steve Serio (10), Joey Johnson (6), Thomas Böhme (4), Jan Haller (4), Wataru Horie (3), Gesche Schünemann (3/1 Dreier), Thomas Gundert, David Amend, Mina Mojtahedi, Marco Zwerger (n.e.).

Zwickau: Adam Erben (25), Bryce Doody (12), Raimund Beginski (6), Marcin Balcerowski (2), Rostislav Pohlmann (2), Frank Oehme, Günther Mayer, Rainer Müller (n.e.).

 

Spiel um Platz 3:

RSC-Rollis Zwickau – RSB Team Thüringen  71:72 (18:16/40:36/55:59)

LoFric Award: Aliaksandr Halouski (Oettinger RSB Team Thüringen)

Zwickau: Adam Erben (30), Raimund Beginski (12), Bryce Doody (8), Rainer Müller (8), Marcin Balcerowski (7), Rostislav Pohlmann (5), Günther Mayer (1), Frank Oehme.

Thüringen: Aliaksandr Halouski (24), Joakim Linden (19), Taz Capasso (11), Diana Dadzite (12), Teemu Partanen (6), Jens-Eike Albrecht, Sebastian Cleem (n.e.), Marco Pompe (n.e.), Ronny Steidl (n.e.).

 

Endspiel um den DRS-Pokal:

RSV Lahn-Dill – USC München 71:45 (20:8/36:21/55:37).

LoFric Award: Michael Paye (RSV Lahn-Dill)

Lahn-Dill: Michael Paye (23), Joey Johnson (14), Thomas Böhme (12), Steve Serio (8), Dirk Köhler (6), David Amend (4), Jan Haller (2), Gesche Schünemann (2), Thomas Gundert, Wataru Horie, Mina Mojtahedi, Marco Zwerger.

München: Ben Döring (24), Benjamin Ryklin (14), Sebastian Magenheim (8), Markus Haberkorn (4), Florian Fischer, Florian Mach, Uli Schmölz, Markus Wastian, Johanna Welin, Sercan Ismail (n.e.), Nu Nguyen-Thi (n.e.).


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